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Der Gardasee liegt im nördlichen Italien und ist der größte See des südeuropäischen Staates. Das Gewässer zwischen den Alpen und der Poebene berührt drei italienische Regionen: Während der nördliche Teil in Trentino-Südtirol liegt, grenzt der Gardasee im Westen an die Lombardei und im Osten an Venetien. Die Ortschaften an den Ufern sind überwiegend touristisch geprägt und machen den Gardasee, insbesondere zwischen März und Oktober, zu einer der bedeutendsten Urlaubs- und Erholungsregionen Italiens. Neben dem Tourismus ist auch der Weinanbau ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Am Gardasee herrscht ein mediterranes Klima mit mäßig heißen Sommern und niederschlagsarmen milden Wintern.
Der Gardasee fasziniert seine Besucher vor allem mit seiner landschaftlichen Vielfalt. Während sich im Norden eine traumhafte Gebirgswelt mit einigen Zweitausendern erhebt, wird das Südufer von den sanften Hügeln der Ebene geprägt. Durch seine beständigen Winde ist insbesondere der nördliche Teil des Gardasees bei Seglern und Surfern sehr beliebt, im Süden locken traumhafte Badebuchten und wunderschöne Inseln. Zu den bekanntesten Orten der alten Kulturregion zählen Garda, Bardolino, Manerba, Peschiera, Limone und Tignale. Eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten wie historischen Ortskernen, geschichtsträchtigen Bauwerken und alten Kirchen, aber auch die zahlreichen Sport- und Freizeitmöglichkeiten, machen den Gardasee zu einer interessanten und vielseitigen Urlaubsregion. Als Ausflugsziele bieten sich das reizvolle Umland des Gardasees sowie die Kulturstadt Verona mit ihrer gut erhaltenen römischen Arena an, welche in den Sommermonaten regelmäßig Schauplatz von Opernaufführungen und Rockkonzerten ist.