LANZAROTE

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LANZAROTE

Lanzarote

***

1 Woche, Doppelzimmer
Übernachtung p. P. ab

€ 332,-

Lanzarote in Kürze

Lanzarote ist 800 Quadratkilometer groß und somit die viertgrößte der zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln. Die Vulkaninsel ist etwa 60 Kilometer lang und maximal knapp 20 Kilometer breit. Lanzarote bestätigt auf sehr anschauliche Weise den vulkanischen Ursprung: Die Landschaft gleicht einer Mondlandschaft, die nahezu einzigartig auf dieser Welt ist. Sehr anschaulich kann man die gewaltigen Kräfte im Inneren der Erde erfahren, wenn man den Nationalpark Timanfaya besucht. Der Nationalpark begeistert Besucher jeder Altersklasse; besonders beliebt ist es auch, einen Teil des Parks von dem Rücken eines Kamels aus kennen zu lernen. Auch heute noch, etliche Jahrhunderte nach dem letzten Vulkanausbruch, ist ungefähr ein Fünftel der Insel mit reinem Lavagestein, dem sogenannten „Malpaís“ bedeckt.

Caesar Manrique, Künstler und Architekt, hat Lanzarote eindrucksvoll geprägt und Natur und moderne Technik in Einklang gebracht. So hat er zum Beispiel den Nationalpark Timanfaya gegründet, einen Kaktusgarten angelegt und vieles mehr. Manrique ist es auch zu verdanken, dass Lanzarote seinen ursprünglichen Charakter bewahrt hat, denn er hatte Gesetze erlassen, die speziell für touristische Neubauten galten. Diese Gesetze besagen, dass es keine Gebäude auf der Insel geben darf, die eine Höhe von vier Stockwerken übersteigen. Unschöne Hotelklötze für den Massentourismus findet man, mit äußerst wenigen Ausnahmen, auf Lanzarote daher nicht.

Die Strände von Lanzarote sind, anders als häufig behauptet, nicht allesamt schwarz. Gerade im Süden finden sich einige helle Sandstrände, die zum Relaxen, Schwimmen und Sonnenbaden einladen. Besonders beliebt und einzigartig sind die Papagayo-Strände, die unter Naturschutz stehen und die man nicht direkt mit dem PKW erreichen kann. Ein Fußweg führt zu den recht großen Buchten, die zwischen Felsen gelegen sind; Hotels findet man hier in direkter Nähe zum Glück keine, hier lässt sich das Strandleben pur genießen. Doch auch die dunklen Strände haben ihren eigenen Charme. Der schwarz-graue Sand ist äußerst fein und es ist ein ganz besonderes Erlebnis, an einem dunklen Sandstrand einen Urlaub zu verbringen. An der Nordwest-Küste von Lanzarote sollte man aufgrund heftig wehender Winde und hoher Wellen besser aufs Baden verzichten.

Lanzarote hat auch sehr schöne Ortschaften zu bieten, wie zum Beispiel die Hauptstadt Arrecife, in der es sich hervorragend einkaufen lässt. Teguise wird häufig als schönster Ort der gesamten Kanarischen Inseln bezeichnet, denn zwar gibt es auch hier eine ausgeprägte touristische Infrastruktur, aber dennoch hat der Ort seinen Charme bewahren können. Beliebte Reiseziele sind neben Costa Teguise an der Ostküste auch der lebhafte Urlaubsort Puerto del Carmen und das beschauliche Puerto Calero an der Südostküste sowie Playa Blanca an der Südspitze von Lanzarote. Von hier aus starten täglich Fähren, die nach nur 45 Minuten Überfahrt die Nachbarinsel Fuerteventura, die Insel der gigantischen Sandstrände, erreichen. Wer also einen abwechslungsreichen Urlaub inmitten von einer einzigartigen, durch Vulkanausbrüche geprägten Natur erleben möchte, der ist auf Lanzarote genau richtig.

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Sightseeing und Aktivitäten:

Bizarre Lavaküste "Los Hervideros" auf Lanzarote zwischen El Golfo und den Salinas de Janubio

Vulkanische Landschaft im Timanfaya-Nationalpark auf Lanzarote

Lanzarote von A - Z

            

Aktivitäten auf Lanzarote

Einen Urlaub auf Lanzarote kann man - je nach Geschmack - sehr unterschiedlich und vielfältig gestalten. Die Strände und das damit verbundene Badevergnügen stehen natürlich häufig an erster Stelle, und Lanzarote wird seine Urlaubsgäste auch nicht enttäuschen, denn dort gibt es wunderschöne, zum Teil sogar unter Naturschutz stehende Strandbereiche wie die Papagayo-Strände. Da ein ständiger Wind weht, kommen Windsurfer und andere Wassersportler voll auf ihre Kosten. Ob in der Famara-Bucht, in der sich Anfänger wohl fühlen oder an der Costa Teguise oder der Playa de Papagayo, wo es hartgesottene Profis hinzieht. An fast allen Stränden gibt es Surfschulen, die selbstverständlich auch die nötige Ausrüstung verleihen. Wer sich nicht aufs wacklige Brett wagen möchte, der kann sich im Segeln versuchen oder gleich eine ganze Yacht chartern. Der Atlantik rund um Lanzarote ist sehr fischreich; buchen Sie doch einen Angeltörn oder gehen Sie auf Tauchtour!

Einen 18-Loch-Golfplatz gibt es ganz in der Nähe von Teguise. Wo die Insel für Wanderer eher uninteressant ist, ist sie ein Traumziel für Radfahrer – selbst der Radsportprofi Jan Ulrich wusste dies zu schätzen und bereitete sich auf Lanzarote auf die anstehende Saison vor. Wer das Glück der Erde auf dem Rücken eines Pferdes sucht findet leicht einen der zahlreichen Reitställe. Lanzarote bietet viel Abwechslung für Kinder, denn es gibt einen Vogelpark, einen Texas-Park und auch einen spektakulären Aqua-Park.

Bevölkerung und Kultur auf Lanzarote

Auf Lanzarote leben insgesamt 90.000 Menschen, die Hälfte davon in der Hauptstadt Arrecife. In den letzten Jahren findet eine Migration an die Küstenorte statt, da die Bewohner hoffen, im Tourismus besseres und leichteres Geld zu verdienen.

Genau wie die Bewohner der anderen Kanarischen Inseln hat Lanzarote ein ausgeprägtes Sonderbewusstsein bewahrt – immerhin liegt das spanische Festland auch weit mehr als 1.000 Kilometer entfernt. Nur selten nennen sie sich Spanier, viel häufiger nennen sie sich „Kanarier“ oder „Insulaner“; Die Bewohner von Lanzarote sprechen einen Dialekt des spanischen, der allerdings nicht sehr viel mit Spanisch zu tun hat. Die Bewohner von Lanzarote sind gastfreundlich und auch sehr kinderlieb, was immer mehr Urlauber zu schätzen wissen. Da, zumindest in den Dörfern und Städtchen im Inselinneren, die Siesta eingehalten wird, geht alles etwas gemächlicher zu. Während der Fiestas singt man Seguidillas, frei improvisierte Lieder zu Alltagsthemen. Da vor langer Zeit viele Kanarier nach Südamerika ausgewandert sind und später wieder zurückkehrten, klingen oft südamerikanische Einflüsse durch. Während der traditionellen Folklorefesten tanzen selbst schon die Kleinsten mit – man spürt den Zusammenhalt, der zwischen den Bewohnern von Lanzarote herrscht.

Gastronomie auf Lanzarote

Die Kanarische Küche ist zwar schlicht, aber sehr schmackhaft. Besonders beliebt sind Fisch, Schalentiere, Schwein, Lamm, Hammel, Kaninchen, Geflügel, Gemüse und Salat. Auf gar keinen Fall sollte man sich die Tapas entgehen lassen, kleine Häppchen, die oft aus stark geräuchertem Schinken (jamón serrano), weißem Ziegenkäse (queso blanco), Oliven und Sardellen bestehen. Dazu gibt es frisches Brot. Auch auf Lanzarote gibt es die wunderbare Fischsuppe, aber auch andere Suppen, mit viel Knoblauch und Gemüse zubereitet, sind sehr lecker. Knoblauch wird in kanarischen Gerichten übrigens sehr gerne und häufig verwendet! Auf Lanzarote kann man überall fangfrischen Fisch essen, hier bekommt man vorwiegend Vieja und Cabrilla. Dazu gibt es köstliche kalte Soßen: Die Mojo verde zu Fisch und die Mojo rojo zu Fleisch. Kartoffeln, die papas arrugadas sind schon fast ein Nationalgericht, denn sie werden nur gewaschen, nicht etwa geschält und dann so lange in Salzwasser gekocht, bis das Wasser verdunstet ist und sich ein Salzmantel um die Kartoffeln gelegt hat. Mandelcreme mit Honig, Bienmesabe, gibt es oft zum Nachtisch.

Auch wenn die kanarische Küche sehr schmackhaft ist, gänzlich auf bekannte Speisen verzichten muss man natürlich nicht, denn gerade in Touristenhochburgen hat man sich sehr auf die Gäste eingestellt und serviert internationale Gerichte.

Klima auf Lanzarote

Immer mehr Menschen schätzen das wundervolle, milde Klima auf Lanzarote. Die Temperaturen sind das gesamte Jahr über recht konstant; lediglich im Winter sinkt das Thermometer unter die 20-Grad-Grenze. Im Sommer wird es nicht zu heiß, denn es weht ein steter, leichter Wind, der für eine frische Brise sorgt. Die Jahresamplitude beträgt nur 7 Grad; man kann also ganzjährig mit recht warmen Temperaturen rechnen. Da auch die Nächte mild sind, zieht es zahlreiche Herz- und Kreislauf-Patienten nach Lanzarote, vor allem in den milden, aber dennoch angenehm warmen Wintermonaten. Die Wassertemperatur des Atlantiks fällt im ganzen Jahr nicht unter 16 Grad. Im Spätsommer erreicht sie mit rund 25 Grad ihren Höhepunkt

Lanzarote besitzt kaum nennenswerte Gebirgszüge, daher wehen die Passatwolken zumeist in etwa 800 Meter Höhe über die Insel hinweg und treffen auf keine Berge, an denen sie sich abregnen könnten. Die Insel ist daher als äußerst trocken zu bezeichnen. Die wenigen Niederschläge fallen fast ausschließlich in den Wintermonaten. Im Hochsommer kann es kurzfristig zu heißen Sahara-Winden kommen und das Thermometer erreicht die 40-Grad-Marke.

Shopping auf Lanzarote

Steuerliche Vorteile gibt es auf Lanzarote mittlerweile zwar nur noch für die Einheimischen, aber dennoch gibt es in größeren Orten zahlreiche erstklassige Adressen in Sachen Shopping, egal ob Antiquitäten oder auch origineller Kram.

Authentische Reise-Andenken werden von regionalen Kunsthandwerkern hergestellt. Diese stellen hübsche und zum Teil einzigartige Stücke nach sehr alten Traditionen her. Mittlerweile muss man allerdings aufpassen, dass man nicht fälschlicherweise eine billige Imitation aus Fernost ersteht. Schöne Souvenirs sind die kanarischen Hohlsaumstickereien (Tischdecken, Sets, Blusen oder Bettwäsche) oder auch die Tonwaren, die ohne rotierende Tonscheibe hergestellt werden. Ob Sie musikalisch sind oder nicht – ein schöner Blickfang ist eine Timple, eine fünfsaitige Kleingitarre allemal. Auf ihr wird bei den traditionellen Fiestas auf Lanzarote der Ton angegeben. Instrumentenbauer arbeiten z.B. in Teguise. Auf zahlreichen Wochenmärkten, die alle eine wunderbare Atmosphäre versprühen, kann man auch an afrikanischer Kunst einen Gefallen und schöne Souvenirs finden.

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