LA GOMERA

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La Gomera

La Gomera

***

1 Woche, Studio
Übernachtung p. P. ab

€ 294,-

La Gomera in Kürze

Die zu Spanien gehörende Atlantik-Insel La Gomera misst nur 378 qkm und ist die zweitkleinste der Kanarischen Inseln. Schon die geologische Struktur macht die kleine Insel zu einem Erlebnis, denn La Gomera ist mit einem Durchmesser von ca. 28 Kilometern kreisrund. Durch den vulkanischen Hintergrund der Insel sind viele Täler und Schluchten entstanden, die Barrancos genannt werden und die über und über grün bewachsen sind. Der höchste Berg der Insel liegt fast genau in der Mitte der Insel. Es ist der 1.487 Meter hohe Alto de Garajonay, der auch der Mittelpunkt eines seit 1981 bestehenden Naturschutzgebietes ist. Hier gibt es einen der weltweit größten Lorbeerbaum-Bestände, die teilweise bis auf 20 Meter hoch gewachsen sind. In den Barrancos haben Palmen und wilde Olivenbäume einen Platz gefunden – man merkt, La Gomera ist eine sehr naturverbundene Insel, obgleich die Küsten eher karg sind. Lange, helle Sandstrände findet man auf La Gomera nicht, dafür aber gemütliche Badebuchten mit schwarzem Sand oder Kies.

In San Sebastian, der Inselhauptstadt von La Gomera, legte Christoph Columbus am 12. August 1492 zum letzten Mal mit seinem Schiff an um Trinkwasser mit an Bord zu nehmen, bevor es in Richtung Amerika, der Neuen Welt entgegen ging. An einem Brunnen ist dort noch heute eine Inschrift zu lesen, die besagt, dass Amerika mit diesem Wasser getauft wurde. Kleine, hübsche Orte wie Hermigua und Agulo versprühen einen besonderen Charme und sind allemal einen Besuch wert. Beliebte Reiseziele auf La Gomera sind auch das schöne Tal Valle Gran Rey an der Westküste sowie der Ort Playa de Santiago.

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Sightseeing und Aktivitäten:

Blick von La Gomera in Richtung Teneriffa mit dem Pico del Teide

Westsicht auf die Inselhauptstadt San Sebastian de La Gomera an der Ostküste

La Gomera von A - Z

           

Aktvitäten auf La Gomera

Ruhe, Beschaulichkeit, Intimität, Entspannung – das sind Begriffe, die mit La Gomera in Verbindung gebracht werden. Im Vergleich zu den nahe gelegenen Inseln Teneriffa oder Gran Canaria wirkt die Insel fast menschenleer und lauschig. Hier gibt es keine großen, neu angelegten Unterhaltungskomplexe, auch sucht man hier vergebens nach großen Discotheken. Kleine Pubs, Bars und Restaurants bieten Unterhaltung in den Abendstunden, tagsüber lockt die wunderbar grüne Natur der Insel.

Wanderer und Mountainbiker erobern die Berggipfel von La Gomera und sind fasziniert von atemberaubenden Ausblicken. Im Nationalpark Garajonay gibt es ein sehr gut ausgebautes Wegenetz, so dass man auf eigene Faust die Insel erkunden kann, oder man schließt sich organisierten Wanderungen an, bei denen kundige Führer die verborgenen Schätze von La Gomera deutlich machen.

Während einer Bootstour kann man La Gomera vom Wasser aus betrachten und zwischendurch die Unterwasserwelt beim Schnorcheln kennen lernen. Es gibt mehrere Tauchschulen auf La Gomera – für alle die, die die Unterwasserwelt weiter unter die Lupe nehmen möchten.

Bevölkerung und Kultur auf La Gomera

Aufgrund der großen Distanz zum spanischen Festland haben die Bewohner von La Gomera ein eigenes Sonderbewusstsein bewahrt. Sie bezeichnen sich selbst häufig nicht als Spanier, sonder als „Kanarier“ oder „Insulaner“. Die Kanarier sprechen einen recht weit vom Hochspanischen entfernten Dialekt, mit Englisch oder Deutsch kann man sich aber auch häufig verständigen.

Auf La Gomera gibt es ein unsichtbares soziales Netz, das die Menschen untereinander verbindet. Jeder hilft jedem, in jeder Situation. Die Gastfreundlichkeit und auch die Freundlichkeit zu den jüngsten Besuchern schätzen immer mehr Menschen, sodass La Gomera zu einem immer beliebter werdenden Reiseziel, vor allem bei Naturliebhabern, wird.

Auf La Gomera wird die Siesta vielerorts eingehalten. Es geht gemächlicher zu als in Mitteleuropa. Nicht verpassen sollte man eines der kanarischen Feste, auf denen Seguidillas, frei improvisierte Lieder zu Alltagsthemen, gesungen werden und auf denen ausgiebig getanzt wird. Tänze sind ein wichtiger Bestandteil des Lebens auf La Gomera. Außerdem wird auf La Gomera sehr viel getrommelt, sehr gerne mit den Chácaras, die den Kastagnetten sehr ähnlich sind.

Da es auf La Gomera viele Schluchten gibt, die zu großen Umwegen bei im Grunde kurzen Strecken führen, hat man sich die El Silbo, eine Art Pfeifsprache, einfallen lassen. Mit El Silbo kann man sich auch über weite Distanzen miteinander verständigen. Für die Bewohner von La Gomera ist dies so wichtig, dass El Silbo in der Grundschule gelehrt wird.

Gastronomie auf La Gomera

Die Kanarische Küche ist zwar schlicht – aber sehr schmackhaft. Besonders beliebt sind Fisch, Schalentiere, Schwein, Lamm, Hammel, Kaninchen, Geflügel, Gemüse und Salat. Auf gar keinen Fall sollte man sich die Tapas entgehen lassen, kleine Häppchen, die oft aus stark geräuchertem Schinken (jamón serrano), weißem Ziegenkäse (queso blanco), Oliven und Sardellen bestehen. Dazu gibt es frisches Brot. Auch auf La Gomera gibt es die wunderbare Fischsuppe, aber auch andere Suppen, mit viel Knoblauch und Gemüse zubereitet, sind sehr lecker. Knoblauch schmeckt man in sehr vielen kanarischen Gerichten heraus.

Als Hauptgang gibt es meist Fisch, Kaninchen oder Jungziegen, dazu werden kalte Soßen gereicht: Die Mojo verde, grün, aus viel Petersilie und Koriander zu Fisch, zu Fleisch gibt es die rote Mojo rojo, bestehend aus Paprika, Chili und Knoblauch. Die Papas arrugadas sind ungeschälte Kartoffeln, die in Salzwasser so lange gekocht werden, bis das Wasser verdunstet ist und sich ein Salzmantel um die Kartoffeln gelegt hat.

Aber natürlich gibt es auf La Gomera auch internationale Speisen, auch in besonders hoher Qualität zu essen – vor allem in den touristischen Regionen der grünen Insel.

Klima auf La Gomera

Immer mehr Menschen schätzen das wundervolle, milde Klima von La Gomera. Die Temperaturen sind das gesamte Jahr über recht konstant; lediglich im Winter sinkt das Thermometer unter die 20-Grad-Grenze. Im Sommer wird es nicht zu heiß, denn es weht ein steter, leichter Wind, der für eine frische Brise sorgt. Die Jahresamplitude beträgt nur 7 Grad; man kann also ganzjährig mit recht warmen Temperaturen rechnen. Da auch die Nächte mild sind, zieht es zahlreiche Herz und Kreislauf Patienten nach La Gomera, vor allem in den milden, aber dennoch angenehm warmen Wintermonaten. Die Wassertemperatur des Atlantiks fällt im ganzen Jahr nicht unter 16 Grad. Im Spätsommer erreicht sie mit rund 25 Grad ihren Höhepunkt

Zwar ist La Gomera eine eher kleine Insel, dennoch gibt es aufgrund der Berge verschiedene klimatische Zonen. Im Nordosten herrscht meist eine relativ große Luftfeuchtigkeit, da dieser Bereich im Einflussgebiet der Winde liegt. Die Luftfeuchtigkeit steigert sich noch zum Gebirge im Inselinneren hin. Da die Wolken meistens an den über 800 Meter hohen Gipfeln hängen bleiben, ist der Südwesten fast immer sehr trocken und sonnig.

Shopping auf La Gomera

Steuerliche Vorteile gibt es auf La Gomera mittlerweile zwar nur noch für die Einheimischen, aber dennoch gibt es in größeren Orten zahlreiche erstklassige Adressen in Sachen Shopping, egal ob Antiquitäten oder auch origineller Kram.

Authentische Reise-Andenken werden von regionalen Kunsthandwerkern hergestellt. Diese stellen hübsche und zum Teil einzigartige Stücke nach sehr alten Traditionen her. Mittlerweile muss man allerdings aufpassen, dass man nicht fälschlicherweise eine billige Imitation aus Fernost ersteht. Schöne Souvenirs sind zum Beispiel die kanarischen Hohlsaum-Stickereien, die man in den Werkstätten bekommen kann oder auch Tonwaren, die ohne Töpferscheibe hergestellt werden. Auf La Gomera wird sehr viel gewoben, geflochten und geschnitzt. Um auf jeden Fall authentische Produkte zu erlangen, kauft man diese am besten in den jeweiligen Werkstätten.

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