NAMIBIA

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NAMIBIA

Windhoek

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1 Tag, Doppelzimmer
Übernachtung mit Frühstück p. P. ab

€ 29,-

NAMIBIA - Das Reiseland

Ganz im Südwesten Afrikas gelegen, ist das 824.269 Quadratkilometer große Namibia mehr als doppelt so groß wie Deutschland. Begrenzt wird Namibia im Norden von Angola, im Osten von Sambia, Botswana und Simbabwe und im Süden von Südafrika. Namibia ist vor allem für Naturliebhaber ein sehr beliebtes Reiseziel, und das nicht ohne Grund: In Namibia gibt es insgesamt vier verschiedene Naturräume, die jeweils einen völlig anderen Charakter haben. Diese vier Bereiche sind die Atlantikküste, die Wüste mit ihren gigantischen Dünenlandschaften, das Küstengebirge mit Gipfeln von häufig mehr als 2.000 Metern Höhe und das zentrale Hochland, das komplett etwa 1.000 Meter über dem Meeresspiegel gelegen ist. Wenn deutsche Touristen nach Namibia reisen, so werden sie dort wahrscheinlich recht häufig auf Bekanntes treffen, denn Namibia hat eine deutsch geprägte Vergangenheit. Dies liegt dadurch begründet, dass das Land von 1884 bis 1919 Deutsch-Südwestafrika hieß und eine deutsche Kolonie war.

Da die Flüsse Namibias allesamt als Grenze zu den Nachbarländern dienen, gibt es keine ganzjährig Wasser führenden Flüsse im Landesinneren, so dass es – je nach Jahreszeit – schon einmal etwas trockener sein kann. Besonders beeindruckend ist die Pflanzen- und Tierwelt Namibias. Wer eine Reise nach Namibia unternimmt, der sollte in jedem Fall an einer Safari teilnehmen, die schon im Vorfeld der Reise über viele Reiseveranstalter buchbar sind. Übernachtet wird dabei in einer typischen Lodge, von denen man häufig viele Tiere beobachten kann. In den frühen Morgenstunden und oft auch abends geht es dann mit dem Jeep hinaus in die Natur. Wohl niemand wird den Moment vergessen, in dem er Elefanten, Nashörnern, Giraffen, Löwen, Leoparden und Geparden „live“ gegenüber gestanden hat. Einen Fotoapparat oder noch besser eine Filmkamera sollte man daher auf gar keinen Fall vergessen, denn es lassen sich wunderbare, faszinierende und unvergessliche Aufnahmen machen. Während einer solchen Safari kann man außerdem nicht nur den „Big Five“ begegnen, sondern auch gleichzeitig die einzigartige und faszinierende Natur betrachten, in der die vielen Tiere beheimatet sind.

Namibia ist Heimat vieler Nationalparks. Der größte ist mit 22.270 Quadratkilometern der Etosha National Park im Norden des Landes. Dort lassen sich zahlreiche Tiere beim Trinken an den Wasserlöchern beobachten. Doch natürlich gibt es Namibia noch viel mehr zu sehen als „nur“ Tiere. Weitere Sehenswürdigkeiten sind zum Beispiel der östlich von Etosha liegende Hoba, der mit über 50 Tonnen größte bekannte Meteorit, der jemals auf die Erde niedergegangen ist, der Caprivi-Zipfel und die Popa-Wasserfälle. Ein ganz anderes Bild verschafft die Hauptstadt des Landes, Windhoek, denn dort treffen afrikanische Kultur und deutsche Traditionen aufeinander und es gibt einiges zu sehen und zu bestaunen. Das ganze Land Namibia hat so viel zu bieten, dass es nicht verwunderlich ist, dass sich das Land in den letzten Jahren zu einem immer beliebter werdenden Reiseziel entwickelt hat.

Klima in Namibia

Wer nach Namibia reist, der kann sich auf Sonne einstellen, denn in Namibia scheint die Sonne an etwa 300 Tagen im Jahr. In direkter Meeresnähe ist in den frühen Morgenstunden allerdings häufig mit Frühnebel zu rechnen. Namibia ist ein sehr niederschlagsarmes Land – die Namib-Wüste an der Westküste gehört zu den trockensten Gebieten der Welt und auch im Süden und Nordwesten des Landes stellen Niederschläge eine enorme Besonderheit dar. Zwischen November und Februar regnet es im Nordosten Namibias am meisten. Dann beginnt die Landschaft zu blühen und die Flussbette führen Wasser. Die perfekte Reisezeit beginnt allerdings erst im April, denn dann sind die Temperaturen erträglicher und nachts wird es angenehm kühl. Dann kann es sogar passieren, dass auf dem Hochplateau und sogar in der Wüste Temperaturen um den Gefrierpunkt gemessen werden.

Aktiv in Namibia

Auch Windhoek als Stadt mit einer deutschen Vergangenheit ist eine Reise wert, aber die meisten Besucher werden von der einzigartigen Natur- und Tierwelt des Landes gelockt. Es werden Safari-Touren in die Nationalparks von verschiedener Dauer angeboten. Dann kann man Namibia in organisierter Form entdecken. Autovermietungen gibt es in Namibia ebenfalls; es ist also möglich, ein Auto zu mieten und das Land auf eigene Faust und nach eigenem Belieben zu erkunden. Die Wüste erlebt man am abenteuerlichsten während einer Dromedar-Safari, und Wanderer und Bergsteiger erklimmen Namibia auf zahlreichen, teilweise anspruchsvollen Wegen. Etwas ganz besonderes ist auch ein Ausflug zum Fischfluss-Canyon oder zum Naukluft-Gebirge, von dem aus man Namibia von oben betrachten kann, sei es beim Paragliding oder bei einer Ballon-Fahrt. Mittlerweile gibt es auch gute Golfplätze in Namibia, z. B. in Windhoek und bei Swakopmund – traumhafter Ausblick inklusive!

Shopping in Namibia

Seitdem man in Namibia Diamanten und Edel- bzw. Halbedelsteine gefunden hat, werden diese zu Schmuck verarbeitet und als Souvenirs verkauft. Nicht weniger schön sind Andenken wie die Herero-Puppen oder bunt bemalte Straußeneier. Auf einem der traditionellen Handwerksmärkte wird sicherlich für jeden ein interessantes Stück dabei sein, z.B. aus Palmfasern hergestellte Hüte und Korbwaren oder aus Ton hergestellte Gefäße in vielen verschiedenen Formen. Sehr beliebt sind auch handgeschnitzte Dinge aus Holz; meist wird dazu das Kiat-Holz verwendet. Wer sich etwas Zeit lässt bei der Suche nach einem passenden Mitbringsel, der kann mit etwas Glück in Antiquariaten bzw. Antiquitätengeschäften Gegenstände aus der deutschen Kolonialzeit finden.

Gastronomie in Namibia

Vor allem in den touristisch geprägten Zonen Namibias findet man internationale Küche, nicht selten auch die deutsche. Wenn man jedoch nach Namibia reist, so sollte auch einmal von den traditionellen Gerichten gekostet werden. Dann sind exotische Geschmackserlebnisse garantiert! In Namibia wird sehr gerne Fleisch gegessen, vor allem auch Wild wie Springböcke und Kudus. Da Namibia an den Atlantik grenzt, der an dieser Küste sehr viele Fischbestände birgt, stehen auch Fischgerichte, Hummer und Austern sehr häufig auf der Speisekarte namibischer Restaurants.

Nicht alle Menschen Namibias können sich so fleisch- und fischreiches Essen leisten. Diese essen stattdessen häufig Oshifima, einen Brei aus Omahagu, einer Pflanze, die dem Mais sehr ähnlich ist. Das Ganze wird dann mit Oshiwambo-Spinat oder mit Oshingali, einem Bohnengericht, serviert. Es mag etwas ungewohnt klingen, aber in Namibia werden auch gebratene Mopane-Würmer gegessen, auch Omaungo genannt. Aber ganz egal was auf den Tisch kommt: alles ist scharf und intensiv gewürzt, und zwar mit Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Kreuzkümmel.

Bevölkerung und Kultur

Nur 1,9 Millionen Menschen leben in Namibia. Das Land ist also sehr dünn besiedelt, was natürlich auch an der zum Teil unwirtlichen Natur liegt. Es gibt mehrere ethnische Gruppen in Namibia: Etwa 85% der Namibier sind Schwarzafrikaner, wobei davon alleine 50 % zu den im Norden lebenden Ovambos gehören. Eine weitere größere Gruppe ist das Hirtenvolk der Herero.

Namibia bzw. Deutsch Südwestafrika ist eine ehemalige deutsche Kolonie, und so gibt es noch heute eine intensive Beziehung zwischen Deutschland und Namibia. Deutschland engagiert sich in vielerlei Hinsicht und ist für Namibia der wichtigste politische, wirtschaftliche, kulturelle und touristische Partner. Deutsche Wurzeln haben viele Ortsnamen; insgesamt leben heute rund 25.000 deutschstämmige Siedler in Namibia. Die offizielle Amtssprache ist zwar Englisch, aber das Deutsche hat sich als Geschäftssprache erhalten. Verständigungsprobleme sollten also nicht auftauchen. In Namibia leben etwa 90% Christen, die meisten davon sind protestantisch, nur noch 10% der Namibier pflegen die einheimischen Glaubensrichtungen. Besonders stolz ist man in Namibia auf die hohe Alphabetisierungsrate von über 90%. Probleme macht allerdings auch in Namibia der HI-Virus; über 20% der Frauen sind infiziert.

Einreisebestimmungen für Namibia

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Namibia einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist, und der noch über mindestens zwei freie Seiten für Einträge verfügt. Kinder benötigen den deutschen Kinderausweis mit Bild, besser jedoch einen eigenen Reisepass, der die gleichen Bedingungen erfüllt wie der der Erwachsenen.

Liegt die Reisedauer unter 90 Tagen und dient sie einem touristischen Zweck, so können deutsche Staatsangehörige ohne Visum einreisen. Alle anderen Reisenden informieren sich am besten bei der Botschaft der Republik Namibia, Reichsstraße 17, 14052 Berlin, Tel.: 030 / 254 09 50, Fax: 030 / 254 09 555, oder unter www.namibia-botschaft.de.

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