KAP VERDE

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KAP VERDE

Santa Maria / Sal

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2 Wochen, Studio
Übernachtung p. P. ab

€ 680,-

KAP VERDE - Das Reiseland

Die Kapverdischen Inseln liegen inmitten des Atlantischen Ozeans, etwa auf der gleichen Höhe wie der westafrikanische Küstenstaat Senegal. Von den insgesamt fünfzehn Kapverdischen Inseln, die insgesamt 4.033 Quadratkilometer groß sind, sind allerdings nur neun Inseln bewohnt und davon einige für den Tourismus erschlossen. Die Kapverdischen Inseln sind als Ursache von plattentektonischen Verschiebungen und vulkanischen Eruptionen aus dem Meer heraus entstanden. Auf vielen Inseln kann man noch heute diesen vulkanischen Ursprung in der geologischen Struktur erkennen. Wind und Regen haben die einzelnen Inseln unterschiedlich stark geprägt, so dass diese verschiedene Strukturen aufweisen. Generell können die Kapverdischen Inseln in die flachen östlichen Inseln und die gebirgigen Westinseln unterteilt werden. Daher sind die östlichen Inseln Sal, Boavista und Maio trocken, flach und haben weiße Sandstrände, während die westlichen Inseln Santo Antão, São Vicente, São Nicolao, Santiago, Fogo und Brava sehr gebirgig sind und viele grüne Berge und Vulkane beherbergen.

Es ist daher offensichtlich und einleuchtend, dass sich die Inseln Sal, Boavista und Maio hervorragend für einen Badeurlaub eignen. Vor allem diese östlichen Inseln erfreuen sich in den letzten Jahren an immer größerer Beliebtheit, denn die Strände sind wunderbar ruhig und bieten, auch weil sie meist recht flach abfallend und feinsandig sind, die allerbesten Vorraussetzungen für einen absolut gelungenen Urlaub mit der ganzen Familie. An den Stränden bieten sich vielfältige Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Natürlich kann man auch einfach nur die Sonne vom Liegestuhl aus genießen, die die Inseln nahezu das gesamte Jahr über verwöhnt, aber man hat auch zusätzlich die Option zum Volleyball spielen, zum Schwimmen, Segeln und zum Surfen. An manchen Strandbereichen der Inseln gibt es sogar Tauch- und Segelschulen. In ihnen kann man entweder die jeweilige neue Sportart erlernen oder natürlich in Erweiterungs- und Aufbaukursen auch perfektionieren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich das benötigte Equipment auszuleihen, so dass man kein zusätzliches Gepäck mit in den Urlaub nehmen muss. In den letzten Jahren sind außerdem sehr viele komfortable Hotels entstanden, die allen nötigen Komfort bieten und auch viele abwechslungsreiche Sport- und Unterhaltungsprogramme offerieren.

Viele der Hotelanlagen sind bestens für Ruhesuchende, für Paare und für Familien geeignet und man hat sich bestens auf diese Klientel eingestellt, was sich in der Aufteilung, in der Ausstattung der Zimmer, in den Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten und auch in der gastronomischen Vielfalt bemerkbar macht. Während eines langen Spaziergangs am Strand kann man auf den Kapverdischen Inseln die Seele baumeln lassen. Möglich ist dies das gesamte Jahr über, denn die Kapverdischen Inseln sind ein Ganzjahresreiseziel, in dem die Temperaturen nahezu nie unter die 20 Grad Grenze sinken; häufig wird es sogar wärmer als 30 Grad und auch der Atlantik lädt das gesamte Jahr über zu erfrischendem Badevergnügen ein. Übrigens: Die Kapverdischen Inseln gehören geographisch betrachtet zur Gruppe der Makaronesien, was nichts anderes bedeutet als Inseln der Glückseligkeit! Worauf sollte man also noch warten?

Gastronomie auf Kap Verde

In der deftigen kapverdischen Küche kommen häufig Eintöpfe auf den Tisch, und so ist auch das Nationalgericht, die Cachupa, eine Art Eintopf aus Mais, Zwiebeln, grünen Bananen, Maniok, Süßkartoffeln, Kürbis, Yams, Tomaten, Kohl und oft auch Speck. Das alles wird mit Lorbeerblättern, Knoblauch und Piment gewürzt und je nach Geschmack mit verschiedenen Wurstsorten, Rind- oder Schweinefleisch oder Fisch serviert. Weitere beliebte Eintöpfe sind das Bohnengericht Feijoada oder die Canja de Galinha, eine Reissuppe mit Hühnchen, die auf nahezu jeder Hochzeit serviert wird. Da die Gewässer um die Kap Verden sehr fischreich sind, darf es an einer Fischsuppe auf der Speisekarte natürlich nicht fehlen. Diese „Caldo de Peixe“ ist äußerst schmackhaft und sehr kräftig gewürzt. Doch natürlich wird auf den Inseln von Kap Verde nicht nur Suppe angeboten: Beliebt sind unter anderem das Thunfischsteak oder geschmortes Fleisch und in Paprika gedünstete Napfschnecken, die Lapas genannt werden.

Viele Restaurants der Kap Verden sind rein äußerlich nicht direkt als solche zu erkennen. Daher sollte man sich am besten ein Restaurant empfehlen lassen. Generell kann man sagen, dass die traditionellen Gerichte vor allem in den kleinen Gaststätten qualitativ sehr hochwertig sind und man am besten dort eine Cachupa oder Feijoada probiert.

Bevölkerung auf Kap Verde

Auf den Inseln von Kap Verde leben heute rund 450.000 Einwohner, von denen aber allein 236.000 auf der Hauptinsel Santiago leben. Die Menschen stammen von vielen unterschiedlichen ethnischen Gruppen ab, von denen viele einst als Sklaven auf die Inseln kamen. Einflussreiche Großgrundbesitzer und Staatsorgane widersetzten sich Portugals Kolonialregierung, die immer wieder versuchte, einem Mischvolk entgegenzuwirken. Sie lebten mit ihren Sklavinnen zusammen und sorgten so für die Entstehung einer kreolischen Kultur. Den Jesuiten ist die Gleichberechtigung aller zu verdanken, denn sie sorgten dafür, dass Schulen für Freie und für Sklaven, Weiße und Dunkelhäutige gleichermaßen betrieben wurden. Außerdem war es den Sklaven fortan erlaubt, an den kirchlichen Messen teilzunehmen.

Die genetische Mischkultur sorgt noch bis heute für Menschen mit ganz besonderem Aussehen. Nicht selten begegnet man dunkelhäutigen Menschen mit blonden Haaren und blauen Augen oder hellhäutige Menschen mit tiefschwarzem Haar. Rassismus ist für das friedliche Volk der Kap Verden ein Fremdwort – alle leben zusammen, und alle Menschen sind gleich.

Sprache auf Kap Verde

Offizielle Landessprache von Kap Verde ist Portugiesisch, mittlerweile als zweite Landesprache anerkannt ist aber das Kreolische, das ein Mix aus den vielen verschiedenen Sprachen der Einwanderer ist, zu etwa 90 % aber aus dem alten Portugiesisch besteht, den Rest bilden afrikanische, französische, englische und andere europäische Worte. Im Rechtsverkehr, in den Medien, in Behörden, in Kirchen und Schulen wird heute Portugiesisch gesprochen, Umgangssprache, die Sprache der Musik und der Dichtung ist aber das Kreolische. Auf jeder Insel von Kap Verde wird außerdem ein eigener Dialekt gesprochen.

Klima auf Kap Verde

Auf den Kapverden gibt es fast keinen Tag im Jahr, an dem nicht die Sonne scheint. Auch die Temperaturen sind sehr konstant und liegen das gesamte Jahr über zwischen 21°C und 29°C. Für leichte Abkühlung sorgt ein leichter Wind vom Meer kommend; die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit liegt bei 40 bis 60%.

Anders als bei uns in Deutschland gibt es auf den Kapverdischen Inseln nur zwei Jahreszeiten. Dies ist die Tempo das Brisas (Zeit der Winde), die von Oktober bis Mitte Juli andauert und die Tempo das chuvas, die Regenzeit im August und September, in der heftiger tropischer Regen fallen kann.

Da die Wassertemperatur das gesamte Jahr über zwischen 22 und 27°C liegt und die Winde durch den Nordostpassat meist sehr konstant sind, sind die Kapverdischen Inseln vor allem bei Surfern sehr beliebt.

Flora auf Kap Verde

Die heutige Vegetation der Inselwelt von Kap Verde ist der Strömung des Meeres, den Vögeln, dem Menschen und dem Wind zu verdanken, denn ursprünglich waren die Inseln vegetationslos. Mit der Zeit aber kamen zahlreiche Samen aus Westafrika, Lateinamerika, dem Mittelmeerraum und den Azoren, von den Kanaren und von Madeira auf die Inseln, so dass es heute, auch aufgrund staatlicher Aufforstungsprogramme, die die Bodenerosion milderten und den Wasserhaushalt regulierten, um die 850 verschiedenen Pflanzenarten auf den Inseln findet.

Aufgrund der einzigartigen Lebensbedingungen haben sich die Pflanzen zu teilweise neuen Arten weiterentwickelt, so dass es heute viele endemische Pflanzenarten auf den Inseln gibt. Dazu gehören die Kapverdische Wolfsmilch, die nur in Santo Antão und São Nicolau wächst, den Kreuzblütlerstrauch am Vulkan von Fogo, der Natternkopf auf den Südinseln und die Palmenart phoenix atlantica.

Freizeit-Aktivitäten auf Kap Verde

Generell sind die Kapverden für jegliche Art von Wassersportlern ein Paradies: Taucher kommen auf den Kapverdischen Inseln voll und ganz auf ihr Kosten, denn die Unterwasserwelt ist einmalig und fast unberührt. Auf den Inseln Sal, Santiago, Boa Vista, Sao Vicente und Santo Antao gibt es Tauchbasen, die Kurse, Ausrüstungen und Ausflüge anbieten. Saisonunabhängiger Segelspaß bei absolut gutem Wetter ist auf den Kapverden ebenfalls garantiert, Traumwetter, ganzjährige Saison, keine überfüllten Häfen - der pure Segelspaß ist garantiert. Man kann einen kompletten Urlaub damit verbringen, die kapverdische Inselwelt per Segelboot zu erkunden. Windsurf-Profis, aber auch solche, die es noch werden wollen, kommen Jahr für Jahr auf die Inseln von Kap Verde, vor allem nach Sal, um die perfekten Winde auszunutzen. Die Winde wehen nahezu das gesamte Jahr und auch über die Wassertemperaturen lässt sich nichts Negatives sagen. Vor allem auf Sal, aber auch auf Boa Vista, gibt es inzwischen mehrere (Kite-)Surfschulen, die nicht nur das entsprechende Equipment, sondern auch Kurse anbieten.

Auch wenn die Inseln für Wassersportler ein Paradies sind, so sind die gebirgigen westlichen Inseln der Kapverden ein ideales Revier zum Wandern, vor allem die Inseln Santo Antão, São Nicolau und Fogo. Die Wanderwege, die über diese Inseln führen, stammen zum Teil noch aus Kolonialzeiten und führen durch tropische Täler auf Santo Antão, oder bizzarre Bergwelten auf São Nicolau. Ein besonderes Highlight ist es, den größten Vulkan der Kapverden auf der Insel Fogo zu erklimmen.

Einreisebestimmungen für Kap Verde

Möchte man auf die Kapverden reisen, so benötigt man ein Visum, das 40 Euro kostet, bei Pauschalreisen aber bereits im Reisepreis enthalten ist. Der Reisepass muss noch mindestens ein halbes Jahr ab Ausreisedatum gültig sein. Europäer und Schweizer können sich das Visum entweder im Voraus bei den Botschaften und konsularischen Vertretungen der Länder im besorgen oder dieses bei Ankunft auf Sal und Praia kaufen. Mit einem solchen Visum kann man sich maximal 90 Tage auf den Kapverden aufhalten. Antragsformulare für das Visum können per Internet, Fax oder Post übermittelt werden. Diese sind auf der Homepage der Kapverdischen Botschaft zu finden.

Aktuelle Informationen und Reisehinweise erhält man auf dem Internet-Portal des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de).

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